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Matthias

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Burgruine Donaustauf

  • Sep 3, 2007
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Donaustauf
Donaustauf

Die Burgruine Donaustauf (Landkreis Regensburg) steht etwas im Schatten des Ruhmestempels Walhalla. Dabei ist das "im Schatten stehen" nicht wörtlich zu verstehen, denn die Festung aus dem Mittelalter liegt auf der Spitze des (höheren) gegenüberliegenden Berges. Von dort aus hat man eine fantastische Fernsicht über das gesamte Donautal. Man kann deutlich die Türme des mittelalterlichen Regensburg erkennen und ich glaube auch (gute Sichtverhältnisse vorausgesetzt), dass sogar die Gäubodenstadt Straubing zu erkennen ist. Die Berge des Bayerischen Waldes sieht man sowieso am Horizont. Die Ausmaße der Burganlage sind für sich genommen schon sehr beeindruckend. Die größe der Festung erkennt man erst, wenn man den äußeren Mauerring einmal angeschritten ist. Die Ruine und die romanische Wallfahrtskirche St. Salvator, sowie die Donau und das nahe Regensburg waren übrigens der Grund, warum die Walhalla hier steht. Sie sollte in eine "mittelalterliche Landschaft" eingebettet werden.

Post a comment Tags: bayern, walhalla, burg, regensburg, straubing, donau, donastauf …

Hochzeit in Venedig

  • Apr 24, 2007
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Zanipolo
Zanipolo

Ein klassisches Ziel für die Flitterwochen ist Venedig. Romantik pur! Warum kommen eigentlich so wenige Menschen auf die Idee, gleich in Venedig zu heiraten? Beispielsweise in der Santi Giovanni e Paolo oder kurz Zanipolo. Kirchenpatrone sind nicht die beiden gleichnamigen Apostel, sondern Johannes und Paulus von Rom, zwei Märtyrer aus der Zeit Konstantin des Großen. Zanipolo ist eine Klosterkirche der Dominikaner. Sie ist der größte und bedeutendste Sakralbau der venezianischen Gotik des 14. und 15. Jahrhunderts. Sie war die bevorzugte Grabeskirche der Dogen sowie zahlreicher Adelsfamilien.  In der Kirche befinden sich neben vielen anderen Grabmonumenten venezianischer Nobili allein 26 Dogengrabmäler von der Zeit der Gotik bis zum Barock. Als erster Doge wurde dort im 1249 der Mäzen der Dominikaner Jacopo Tiepolo begraben. Seine einfache Grabkiste aus Marmor befindet sich an der äußeren Fassadenwand. Auch einige Künstler wie die Bellinis und Lorenzo Lotto haben hier ihre letzte Ruhestätte. Die Wandgräber stellen nebenbei bemerkt eine neue Möglichkeit zu Beginn der Renaissance dar, Plastik und Architektur zu verbinden. Die ‚menschliche’ Plastik hatte sich aus der Einbindung in die Fassadengestaltung der großen Kathedralen im hohen Mittelalter, besonders in der Portalzone, herausentwickelt zu einer zunehmend eigenständigen, freistehenden Figur. Diese Grabmäler an den Kircheninnenwänden hier sind also eine neue Komposition, die der Plastik ein wesentlich höheres Eigenleben ermöglicht als den Gewändefiguren des hohen Mittelalters zuvor.

Jetzt kommt der Frühling, genügend Zeit bis in den Spätherbst den oder die richtige zu finden. Wer keine Zeit hat oder auch keine Lust mehr zu suchen ... mein Tipp ist in diesem Fall eine seriöse Partnervermittlung.

Post a comment Tags: hochzeit, itlaien, venedig

Eisacktal in Südtirol

  • Apr 17, 2007
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Goethe auf seiner "Italienischen Reise" hatte das Gefühl, auf dem Brenner Italien zu betreten. Strenge Südtiroler verzeihen ihm das nicht; sie hätten lieber, Goethe hätte das Gefühl erst an der Salurner Klause gehabt.

H. Rosendorfer

Eisacktal
Eisacktal
Wie Goethe zu dieser Aussage kam, erschließt sich mir zumindest nicht. Wer das Eisacktal in Südtirol betritt, spürtm.E. noch nicht viel von Italien. Erst zum Ende des Tales Richtung Bozen zeigt sich langsam italienischer Einfluß. Das Eisacktal mit dem Brenner war über Jahrtausende der wichtigste Übergang über die Alpen, den Kaufleute, Kriegsherren mit ihren Heeren, Kaiser, Päpste und einfache Pilger passieren mussten. Zum Schutz der Krönungsstrasse nach Rom richtete Kaiser Konrad II. die Grafschaft Eisack ein. Damit wurde Eisack eine der Keimzellen der einst so mächtigen Grafschaft Tirol.

Die größten Ort im Eisacktal sind Brixen, Klausen, Waidbruck und Blumau. Über 75 Prozent der 45.000 Bewohner sprechen Deutsch, gefolgt von Italienisch (23 Prozent) und der Minderheitensprache Ladinisch (ca. 1 Prozent). Der Tourismus ist ein großer Wirtschaftsfaktor in der Region. Nennenswerte Industrie gibt es rund um den hauptort Brixen.


Post a comment Tags: italien, trentino, eisack, südtirol, tirol

Die irische Provinz Connacht

  • Mar 25, 2007
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Connacht
Connacht

Connacht, das Land der Nachkommen von Conn, ist eine der vier irischen Provinzen. Im Nordwesten Irlands gelegen umfasst es die Grafschaften Galway, Mayo, Sligo, Leitrim und Roscommon. Aktuell leben über eine halbe Million Menschen in der Provinz. Connacht galt schon immer als ärmster Landesteil und daran hat sich bis heute nichts geändert.

Connacht spielte eine maßgebliche Rolle in der irischen Mythologie. Es ist die Region, in der Medb und Ailill auf Ratherogan oder Rath Cruachan Ai herrschten und in Irland die Macht im Kampf gegen Cuculain anstrebten. Cet ist ihr großer Held. Connacht wurden vom weisen Fintan die Eigenschaften Gelehrsamkeit, Geschichte, Geschichten erzählen und Wissen zugeordnet. Als König Conchobar über die Provinz Ulster herrscht, unterhalten sich Medb und Ailill darüber, wer von ihnen in seiner Herde den besten Stier hat. Es stellt sich heraus, dass der König den besseren Stier besitzt, die Königin möchte deshalb einen noch besseren. Den gibt es allerdings nur in Ulster. So werden Boten zu Conchobar geschickt, doch gibt der den Stier nicht heraus. Dies führt zu einem großen Krieg, der in der Realität den letzten Versuch einer Göttin darstellt, die Herrschaft über Irland zu erlangen. Die Provinz Ulster ist einerseits geschwächt, weil der König die besten Helden aus seinem Land verbannt hat und diese auf der Seite des Gegners kämpfen, und andererseits, weil Ulster unter dem Bann einer Fee steht, der bewirkt, dass seine Männer für einige Zeit kampfunfähig sind. Aber es gibt den siebzehnjährigen Cuculain, eine Heldengestalt, die außer ihrer übermenschlichen Stärke auch ihren Körper verändern kann, so dass es sich hier also um einen jungen Gott (einen neuen Glauben) handelt. Cuculain steht letztlich dem feindlichen Heer bzw. Teilen daraus allein gegenüber. Beim Feind kämpfen noch dazu seine Freunde, die verbannten Helden. Cuculain gelingt es, den Kampf so lange zu bestehen, bis die Männer von Ulster wieder kampffähig sind. Zuletzt kämpfen die beiden Stiere gegeneinander: Der Stier von Ulster siegt zwar, stirbt aber nach dem Kampf an Erschöpfung.

Post a comment Tags: europa, irland, connacht

Die ionische Insel Korfu

  • Mar 25, 2007
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Korfu
Korfu

Korfu, die nördlichste und zweitgrößte der sieben Ionischen Inseln taucht in der griechischen Mythologie als Insel Scheria auf. Den Namen Kerkyra erhielt die Insel nach der Meernymphe Kerkyra, die vom Meeresgott Poseidon dortin gebracht wurde. Phaiakas, der Sohn von Kerkyra und Poseidon, ist der Stammvater der Phaiaken, einem „sagenhaft“ gastfreundlichen Volk. Die Phaiaken gelten als gastfreundlich. Unter König Alkinoos und Prinzessin Nausikaa nehmen sie z.B. einen zunächst unbekannten Fremdling auf, der sich im Laufe des Gastmahls als Odysseus zu erkennen gibt und die Geschichte seiner Irrfahrten erzählt. Auch Medea und Iason finden auf ihrer Flucht aus Kolchis auf Scheria Unterschlupf. An der Gastfreundlichkeit hat sich auch bis heute nichts geändert. Die Insel gilt Dank Tourismus als einer der reichsten Regionen Griechenlands.

Post a comment Tags: europa, korfu, greichenland

Ein Muß für jeden Irland Urlauber

  • Mar 25, 2007
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Es gibt Reiseführer, die listen jedes halbwegs kulturell interessante Dorf, geben prima Tipps welches Hotel, welche Gaststätte empfehlenswert ist und an welchen Orten man unbedeingt gewesen sein muss. Und dann gibt es die "anderen", die sich nicht so sehr an Einzelheiten festklammern, sondern Land und Leute dafür etwas hintergründiger beschreiben. Für Irland Urlauber ein Muß: Irland. Die Grüne Insel. Mit praktischen Hinweisen für Touristen und Auswanderer, erschienen in der Beck´schen Reihe "Länder".


Von diesem Büch würde ich am liebsten nur flüstern, hinter der vorgehaltenen Hand reden. Dabei wünsche ich ihm viele Leser, die interessiert daran sin, Fakten, Zahlen, zitate über die Grüne Insel zu erfahren und von den Eindrücken des Autors profitieren.

Südwestfunk

Ich persönlich finde dieses Buch so richtig genial und wer ebenfalls auf hintergründigen (das Wort "britisch" verbietet sich wohl in diesem Zusammenang) steht, wird die gut 200 Seiten ebenfalls in einem Zug durchlesen. Wer nicht das Glück hat noch ein Exemplare zu ergattern, kann ja in meinem Irland Shop stöbern.

Post a comment Tags: irland, reiseführer

Deutsche auf Jamaika

  • Mar 25, 2007
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Jamaika
Jamaika

Wenn der Begriff "Deutsche Kolonie" fällt, denken die meisten wohl an moderne Auswanderer oder Aussteiger. Die "blonden Jamaikaner" hat es jedoch bereits in den Jahren 1834 bis 1850 von Norddeutschland in die Karibik Insel verschlagen. Die Häuser des Dorfes Seaford Town liegen versprengt im Hügelland 20 km nördlich von Middle Quarters. Es waren arme Handwerker aus dem Weserbergland, die sich in dem nicht besonders fruchtbaren Ecke Jamaikas niederließen. Aus Deutschland flohen sie vor der Armut und auch in der neuen Heimat hat sich an der Situation der meisten "Deutschen" nichts geändert. Ein kleines Museum erzählt heute deren Geschichte. Im französischem Film "Papillion", der in Teilen auf Jamaika gedreht wurde, durften die Bewohner als Statisten die Sträflinge spielen. Ansonsten hat die Geschichte diese Armutsflüchtlinge auf der Heimat Insel Bob Marleys vergessen.

Post a comment Tags: karibik, deutsche kolonie, jamaika

Mausoleum von Halikarnassos

  • Mar 19, 2007
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Das Mausoleum von Halikarnassos war das prächtige Grabmal von Mausolos II. (auch Maussolos oder Maussollos), dem persischen Satrapen und Kleinkönig von Karien in Kleinasien im heutigen Bodrum an der Westküste der Türkei. Ihm kommt als einem der wichtigsten Bauwerke ionischer Architektur der Spätklassik eine zentrale Bedeutung in der Architekturgeschichte zu. Seit Antipatros von Sidon gehört es wegen der Schönheit, des überwältigenden Gesamteindruckes und der kostbaren Statuen und Relieffriesen zum klassischen Kanon der Sieben Weltwunder und wurde erst im 16. Jahrhundert bis auf die Fundamente nahezu vollständig abgetragen.

An der Stelle des antiken Halikarnassos befindet sich heute die Touristenmetropole Bodrum. Ihr moderner Name, der im Türkischen so viel wie "unterirdisches Gewölbe" bedeutet, deutet noch heute auf die verschütteten Reste des Mausoleums hin. Von dem Bauwerk ist noch die Vertiefung der Grabkammer etwa acht Meter unter dem heutigen Bodenniveau zu sehen, sowie die noch begehbaren Reste des das Bauwerk umfassenden Kanalisationssystems. In einem daneben liegenden Saal sind Reste von Reliefs und Baumaterialien zu sehen.

Post a comment Tags: türkei, halikarnassos, kleinasien, bodrum

Essen und Trinken in Kanada

  • Feb 18, 2007
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Kanada
Kanada

Kanada, der liberale Bundesstaat in Nordamerika ist in der Welt bekannt für sportliche Leistungen (Eishockey), ihre berittene Polizei (Mounties) oder die urnatürlichen Wälder. Feines Esses verbindet leider kaum jemand mit Kanada, vielleicht noch Ahornsirup. Zu Unrecht. Die Küstenregionen bieten eine Vielzahl von Fisch und Meeresfrüchten; Mittelkanada liefert landwirtschaftliche Produkte und ausgezeichnetes Rindfleisch. Der Kolonialeinfluss ist noch immer spürbar, und die meisten Restaurants in den Großstädten bieten europäische Gerichte an. Der französische Einfluss in Québec ist nicht zu übersehen, es gibt zahlreiche Restaurants mit französischer Küche.

Spirituosen können nur in besonderen Spirituosengeschäften oder in Restaurants gekauft werden, die die Bezeichnung Licensed Premises tragen. Viele Restaurants gestatten ihren Gästen, eigenen Wein oder Bier mitzubringen. In den meisten Hotels, Restaurants und Bars gibt es eine gute Getränkeauswahl. Europäische und amerikanische Weine und Spirituosen werden angeboten, Kanadier ziehen jedoch meist ihren Rye Whisky (Roggenwhisky) vor. In den Bars wird am Tisch oder am Tresen bedient, man bezahlt im Allgemeinen jedes Getränk einzeln. Die Ausschankzeiten sind von Provinz zu Provinz verschieden, ebenso das Mindestalter für den Alkoholkauf (18 bzw. 19 Jahre).

Post a comment Tags: nordamerika, kanada, essen und trinken

De Muntschouwburg

  • Feb 14, 2007
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De Muntschouwburg
De Muntschouwburg

De Munt (De Muntschouwburg) (niederländisch, Monnaie/Munt = Münze) ist das königliche Theater in Brüssel. Das erste Gebäude wurde um 1700 errichtet, es hatte im 18. Jahrhundert den Ruf, einer der schönsten Theaterbauten Europas zu sein. Achtzig Jahre später wurden mehrere Pläne erstellt, das Opernhaus zu erweitern und zu renovieren. Erst 1818 ließ die Stadt Brüssel ein vollkommen neues Theater hinter dem alten Gebäude errichten. Das heutige Opernhaus stammt aus dem Jahre 1855, nachdem das 1819 eingeweihte Opernhaus den Flammen zum Opfer gefallen war.

Das Monnaie-Theater ist inzwischen eines der renommiertesten Opernhäuser Europas, vor allem seit Maurice Béjart 1960 mit dem von ihm ins Leben gerufenen Ballet du XXe siècle, welches das Ballet der Monnaie war, Furore machte und Gérard Mortier von 1982 bis 1992 die Generaldirektion inne hatte. Derzeitiger Direktor ist Bernard Foccroulle, der sein Amt am 1. August 2007 an Peter de Caluwe, einen ehemaligen Dramaturgen der Monnaie und vormaligen Operndirektor der Nederlandse Opera in Amsterdam, weitergeben wird. Musikalischer Leiter ist der japanische Dirigent Kazushi Ono.

Eine umfangreiche Renovierung und Modernisierung fand 1985 nach Plänen des Lütticher Architekten Charles Vandenhove statt, die alten Originalfarben kommen jetzt wieder zur Geltung, auch wenn das neue Gesamtbild gelegentlich zu kontroversen Meinungen Anlass gab.

Post a comment Tags: theater, kultur, belgien, bruessel

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