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Der Große Arber ist mit 1456 m der höchste Berg des Bayerischen Waldes und wird daher auch als König des Bayerischen Waldes bezeichnet. Geografisch gehört er jedoch zum Böhmerwald.
Der Große Arber hat vier Gipfel: Den Hauptgipfel mit dem Kreuz, den charakteristischen, oft abgebildeten Richard-Wagner-Kopf, den Seegipfel gegen Süden und eine weitere Felsgruppe weiter westlich.
Neben dem Großen Arber gehört zur Berggruppe auch der Kleine Arber mit 1384 m. Unterhalb der Gipfel befinden sich der Große Arbersee und der Kleine Arbersee, die beide von einem Naturschutzgebiet umgeben sind. Der Gipfel ist gezeichnet von zwei militärischen Radarstationen, die 1982 gegen erhebliche Proteste von Naturschützern so nahe an der tschechischen Grenze während des Kalten Krieges errichtet wurden, um den Flugverkehr im Ostblock überwachen zu können.
Im Norden Richtung Lam herrscht bäuerlich bewirtschafteter Plenterwald, im Süden gegen Bodenmais Staatswald. Der größte Teil des Großen Arbers und die umliegenden Waldgebiete befinden sich im Besitz der Fürsten von Hohenzollern-Sigmaringen, die 1872 die Wälder des Glashüttenmeisters Hafenbrädl erwarben.
Durch mehrere Skipisten wurde der Große Arber in der Vergangenheit auch für den Wintersport erschlossen. Durch eine konsequente Erneuerung der Liftanlagen in den letzten Jahren, mit dem Bau einer 6er-Umlaufgondelbahn (die Arber-Bergbahn) und dem Bau von zwei 6er-Sesselliften ist das Skigebiet am Arber zum modernsten Skigebiet in Deutschland aufgestiegen.
Auch wenn die Region um den Arber zu den Tourismushochburgen im Bayerischen Wald gehört, ist sie eine vergleichsweise preiswerte Ferienregion. Zusätzlich kann man Geld sparen, wenn man Ferienhäuser direkt vom Vermieter bucht.