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Die Burgruine Donaustauf (Landkreis Regensburg) steht etwas im Schatten des Ruhmestempels Walhalla. Dabei ist das "im Schatten stehen" nicht wörtlich zu verstehen, denn die Festung aus dem Mittelalter liegt auf der Spitze des (höheren) gegenüberliegenden Berges. Von dort aus hat man eine fantastische Fernsicht über das gesamte Donautal. Man kann deutlich die Türme des mittelalterlichen Regensburg erkennen und ich glaube auch (gute Sichtverhältnisse vorausgesetzt), dass sogar die Gäubodenstadt Straubing zu erkennen ist. Die Berge des Bayerischen Waldes sieht man sowieso am Horizont. Die Ausmaße der Burganlage sind für sich genommen schon sehr beeindruckend. Die größe der Festung erkennt man erst, wenn man den äußeren Mauerring einmal angeschritten ist. Die Ruine und die romanische Wallfahrtskirche St. Salvator, sowie die Donau und das nahe Regensburg waren übrigens der Grund, warum die Walhalla hier steht. Sie sollte in eine "mittelalterliche Landschaft" eingebettet werden.
Einen Termin, den man sich als kulturinteressierter Mensch schon jetzt in den Terminkalender schreiben sollte: Die 55. Europäischen Wochen in Passau finden vom 14. Juni bis 22. Juli 2007 statt. Im Dreiländereck zwischen Böhmen, Österreich und Bayern werden Künstler aus ganz Europa versuchen, das Publikum zu verzaubern. Mit von der Partie sind das Royal Philharmonic Orchesters London oder der berühmte russische Clown Oleg Popow. Und an bestens geeigneten Örtlichkeiten fehlt es weder in Passau noch im umliegendenden Grenzland.[via WebNews 55. Europäische Wochen Passau]
Der Große Arber ist mit 1456 m der höchste Berg des Bayerischen Waldes und wird daher auch als König des Bayerischen Waldes bezeichnet. Geografisch gehört er jedoch zum Böhmerwald.
Der Große Arber hat vier Gipfel: Den Hauptgipfel mit dem Kreuz, den charakteristischen, oft abgebildeten Richard-Wagner-Kopf, den Seegipfel gegen Süden und eine weitere Felsgruppe weiter westlich.
Neben dem Großen Arber gehört zur Berggruppe auch der Kleine Arber mit 1384 m. Unterhalb der Gipfel befinden sich der Große Arbersee und der Kleine Arbersee, die beide von einem Naturschutzgebiet umgeben sind. Der Gipfel ist gezeichnet von zwei militärischen Radarstationen, die 1982 gegen erhebliche Proteste von Naturschützern so nahe an der tschechischen Grenze während des Kalten Krieges errichtet wurden, um den Flugverkehr im Ostblock überwachen zu können.
Im Norden Richtung Lam herrscht bäuerlich bewirtschafteter Plenterwald, im Süden gegen Bodenmais Staatswald. Der größte Teil des Großen Arbers und die umliegenden Waldgebiete befinden sich im Besitz der Fürsten von Hohenzollern-Sigmaringen, die 1872 die Wälder des Glashüttenmeisters Hafenbrädl erwarben.
Durch mehrere Skipisten wurde der Große Arber in der Vergangenheit auch für den Wintersport erschlossen. Durch eine konsequente Erneuerung der Liftanlagen in den letzten Jahren, mit dem Bau einer 6er-Umlaufgondelbahn (die Arber-Bergbahn) und dem Bau von zwei 6er-Sesselliften ist das Skigebiet am Arber zum modernsten Skigebiet in Deutschland aufgestiegen.
Auch wenn die Region um den Arber zu den Tourismushochburgen im Bayerischen Wald gehört, ist sie eine vergleichsweise preiswerte Ferienregion. Zusätzlich kann man Geld sparen, wenn man Ferienhäuser direkt vom Vermieter bucht.