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Connacht, das Land der Nachkommen von Conn, ist eine der vier irischen Provinzen. Im Nordwesten Irlands gelegen umfasst es die Grafschaften Galway, Mayo, Sligo, Leitrim und Roscommon. Aktuell leben über eine halbe Million Menschen in der Provinz. Connacht galt schon immer als ärmster Landesteil und daran hat sich bis heute nichts geändert.
Connacht spielte eine maßgebliche Rolle in der irischen Mythologie. Es ist die Region, in der Medb und Ailill auf Ratherogan oder Rath Cruachan Ai herrschten und in Irland die Macht im Kampf gegen Cuculain anstrebten. Cet ist ihr großer Held. Connacht wurden vom weisen Fintan die Eigenschaften Gelehrsamkeit, Geschichte, Geschichten erzählen und Wissen zugeordnet. Als König Conchobar über die Provinz Ulster herrscht, unterhalten sich Medb und Ailill darüber, wer von ihnen in seiner Herde den besten Stier hat. Es stellt sich heraus, dass der König den besseren Stier besitzt, die Königin möchte deshalb einen noch besseren. Den gibt es allerdings nur in Ulster. So werden Boten zu Conchobar geschickt, doch gibt der den Stier nicht heraus. Dies führt zu einem großen Krieg, der in der Realität den letzten Versuch einer Göttin darstellt, die Herrschaft über Irland zu erlangen. Die Provinz Ulster ist einerseits geschwächt, weil der König die besten Helden aus seinem Land verbannt hat und diese auf der Seite des Gegners kämpfen, und andererseits, weil Ulster unter dem Bann einer Fee steht, der bewirkt, dass seine Männer für einige Zeit kampfunfähig sind. Aber es gibt den siebzehnjährigen Cuculain, eine Heldengestalt, die außer ihrer übermenschlichen Stärke auch ihren Körper verändern kann, so dass es sich hier also um einen jungen Gott (einen neuen Glauben) handelt. Cuculain steht letztlich dem feindlichen Heer bzw. Teilen daraus allein gegenüber. Beim Feind kämpfen noch dazu seine Freunde, die verbannten Helden. Cuculain gelingt es, den Kampf so lange zu bestehen, bis die Männer von Ulster wieder kampffähig sind. Zuletzt kämpfen die beiden Stiere gegeneinander: Der Stier von Ulster siegt zwar, stirbt aber nach dem Kampf an Erschöpfung.
Korfu, die nördlichste und zweitgrößte der sieben Ionischen Inseln taucht in der griechischen Mythologie als Insel Scheria auf. Den Namen Kerkyra erhielt die Insel nach der Meernymphe Kerkyra, die vom Meeresgott Poseidon dortin gebracht wurde. Phaiakas, der Sohn von Kerkyra und Poseidon, ist der Stammvater der Phaiaken, einem „sagenhaft“ gastfreundlichen Volk. Die Phaiaken gelten als gastfreundlich. Unter König Alkinoos und Prinzessin Nausikaa nehmen sie z.B. einen zunächst unbekannten Fremdling auf, der sich im Laufe des Gastmahls als Odysseus zu erkennen gibt und die Geschichte seiner Irrfahrten erzählt. Auch Medea und Iason finden auf ihrer Flucht aus Kolchis auf Scheria Unterschlupf. An der Gastfreundlichkeit hat sich auch bis heute nichts geändert. Die Insel gilt Dank Tourismus als einer der reichsten Regionen Griechenlands.
Einen Termin, den man sich als kulturinteressierter Mensch schon jetzt in den Terminkalender schreiben sollte: Die 55. Europäischen Wochen in Passau finden vom 14. Juni bis 22. Juli 2007 statt. Im Dreiländereck zwischen Böhmen, Österreich und Bayern werden Künstler aus ganz Europa versuchen, das Publikum zu verzaubern. Mit von der Partie sind das Royal Philharmonic Orchesters London oder der berühmte russische Clown Oleg Popow. Und an bestens geeigneten Örtlichkeiten fehlt es weder in Passau noch im umliegendenden Grenzland.[via WebNews 55. Europäische Wochen Passau]